Willkommen bei der Interessengemeinschaft für behinderte Künstler
Im Sommer 1980 hatte Rudolf Kälin die Idee, einen Verein mit schwerst Behinderten Künstlern zu gründen, um deren Interessen und Kunstschaffen an die Öffentlichkeit zu bringen.
Das Ziel war, eine eigenständige und unabhängige Gemeinschaft zu sein,
die durch ihr eigenes Schaffen eine gewisse Selbstständigkeit und Integration in der Öffentlichkeit erlangen konnte.
Unter dem Namen SVBK-Horgen,
Schweizerische Vereinigung Behinderter Künstler,
fanden sich über dreissig aktive Mitglieder, um diese Idee Wirklichkeit werden zu lassen.
Auch war es von Bedeutung, dass dieser Verein nicht von Irgend wem geführt wurde, sondern unter der Obhut der Behinderten selbst geleitet und verwaltet sein sollte,
um Vorurteile und Falscheinschätzung der Bevölkerung auszuschliessen.
Schon ein Jahr später, im September 1981, stellten gegen 40 Schwerstbehinderte Künstler im damals gerade neu eröffneten Tivoli Spreitenbach Ihre Kunstwerke aus.
Die Resonanz und Anerkennung der vielen Besucher war für die damals mitwirkenden Künstler unfassbar und ein Zeichen dafür, dass Ihre Aktivität tatsächlich Gönner und Kunstfreunde hervor brachte.
Von diesem Erfolg beflügelt, startete der SVBK-Horgen in die Zukunft und hielt in über 21 Jahren vielen wunderbaren Höhen und Tiefen stand.
Im September 1999 verstarb die Ehefrau von Rudolf Kälin, die als Aktuarin den SVBK geführt hatte. Kurze Zeit später erlitt Rudolf Kälin selbst einen schweren Unfall, den auch Ihn selbst plötzlich und unverhofft zum Schwerstbehinderten prägte.
Dieser Schicksalsschlag verhinderte den Altpräsidenten einige Monate lang bis in den Herbst 2000, für seinen Verein vorne an zu stehen.Als er im Winter 2000 sein Amt wieder antreten wollte, musste er fest stellen, dass er aus dem Verein, was sein Lebenswerk war, entlassen wurde.
Einige Mitglieder und sein Sohn trafen sich mit dem Alt-Präsidenten Rudolf Kälin am 11. Mai 2002 und gründeten einen neuen Verein unter dem Namen
IBK-Horgen, Interessengemeinschaft Behinderter Künstler.Neues Ziel war, dass der Verein nur noch durch die Künstler selbst geführt und
verwaltet wird, damit keine Drittpersonen mehr die Möglichkeit haben, sich über die Vereinsziele zu setzen.Als Präsident wurde neu der Sohn von Rudolf Kälin, Roland Kälin, von den Behinderten Künstlern gewählt, war dieser seit 20 Jahren unentgeltlich im
SVBK-Horgen mit dabei gewesen und allen bestens bekannt und vertraut.Dank der guten Zusammenarbeit mit der Post, der Druckerei Bruhin AG, Freienbach SZ, der Seetalschaller AG, der Lerchmüller AG, und weitere, konnten auch die finanziellen Engpässe überwunden werden.
Heute steht der IBK-Horgen wieder auf eigenen Beinen.
Dank vielen treu gebliebenen Gönnern und Kunstfreunden, welchen ein herzliches Dankeschön gebührt, haben wir den Mut gefunden, weiter zu machen.
Auch die moderne Zeit mit Internet macht es allein nicht möglich, manche Post persönlich zu versenden, um eine kleine Erinnerung zu schenken.
Darum malen und schaffen wir weiter für Sie wunderbare Bilder und Kunstwerke.Ihre IBK-Horgen




