Biografie von Günter Dittmann, 8280 Kreuzlingen
Geboren bin ich am 21.04.1944 in Bad Frankenhausen (D)
Ich erlernte eine Steinmetzlehre, später Ausbildung Steintechniker, danach Ausbildung zum Architekt.
Ich bin verheiratet und habe 3 Töchter.
Schweizereinbürgerung 1978
Selbstständiges Architekturbüro mit Projekten wie Schulen, Geschäftshäuser und Einfamilienhäuser.
Nebenbei verschiedene Ausstellungen im In- und Ausland realisiert.
1999 tragischer Unfall durch Blitzschlag
Aufgabe des Architekturbüros und meines bis dahin normalen Lebens.
Unfallhergang und Neuausrichtung meiner Zukunft :
An einem schönen Nachmittag des 13. Juli 1999 habe ich zusammen mit einer ganzen Gruppe auf der Insel Rheinau im Bodensee die Landschaft gezeichnet.
Es kam leichter Regen auf, als wir uns auf den Rückweg zum Parkplatz machten.
Plötzlich kam aus heiterem Himmel ein Gewitter auf und ein Blitzschlag traf mich unverhofft und ohne jede Vorahnung.Nach einem 4 Woche andauernden Koma in der Uni-Klinik Zürich wurde ich in die
Klinik Zihlschlacht verlegt, wo ich aufwachte.
Dort lernte ich wieder erste Bewegungen im Rollstuhl, doch eine dauerhafte Behinderung in den Beinen und Füssen blieb. Die Feingefühle der Füsse waren vollständig blockiert und zwingen mich, nur noch mit Hilfe des Gehstocks mich bewegen zu können.
Trotzdem geht es mir wieder erstaunlich gut und ich freue mich über das Leben.
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Das Erstellen von Skizzen und Bildern ist geblieben und gibt mir Lebensmut und Zuversicht.
Im April 2005 lernte ich den Verein IBK-Horgen kennen und entschloss mich, als Aktivmitglied mit einzutreten.
Hier bin ich unter gleich gestellten Menschen mit schwersten Behinderungen, die sich zum Ziel setzen, mit eigener Kraft etwas zu schaffen und umzusetzen.
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Mit unseren Karten und Kalenderaktionen machen wir auf uns und unsere Kunst aufmerksam, um so Menschen kennen zu lernen, die gerne ein Bild oder Kunstwerk von uns haben möchten und die unsere Arbeit schätzen.Meine Perspektiven für die Zukunft sind wieder da und ich habe einen neuen Weg gefunden, mich mit meinem Schicksal in unserer Gesellschaft zurecht zu finden.
Ihr Günter Dittmann
